Witt A.I.

Anatoli Iwanowitsch Witt wurde 1932 im Dorf Konstantinowka, Gebiet Donezk, geboren, von wo aus er 1941 mit seinen Eltern auf das Staatsgut „Beskaragaysky“, Bezirk Lebyazhinsky, Gebiet Pawlodar, deportiert wurde, wo er bis 1949 lebte.


1949 trat er in die Pawlodarer Arbeitsschule Nr. 54 ein, die er 1950 mit der Fachrichtung „Gipser“ abschloss. Im selben Jahr begann Witt A.I. seine Arbeitstätigkeit auf dem Bau von Ekibastuz, wo er bis 1952 arbeitete. 1952 bis 1953 arbeitete er als Bergmann auf einem Bagger im Kohlebergwerk Nr. 1. Im Jahr 1953 wurde er als Hilfsbaggerführer versetzt, und seit 1956 arbeitete er als Baggerführer in den Gruben Nr. 1 und Nr. 2 des Trusts „Irtyschugol“. 1963 machte er seinen Abschluss an der Technischen Schule für Bergbau und Bauwesen in Ekibastuz und erwarb eine Spezialisierung als Bergbau-Elektromechaniker. Viele Jahre lang arbeitete er im Tagebau Tsentralny.


Seit 1969 arbeitete er als Baggerführer im Bogatyr-Tagebau der Ekibastuzugol Production Association. Jedes Jahr erzielte er hohe Produktionsergebnisse. Er war einer der Ersten im Tagebau, der auf die neuen Hochleistungsgeräte für den Kohleabbau umstellte - Hochleistungs-Drehbagger.


Als die erste Stufe des Bogatyr-Tagebaus in Betrieb genommen wurde, bot man ihm an, die Mannschaft des ersten Drehbaggers zu leiten. Seit 1970 arbeitet er im Bogatyr-Tagebau als Vorarbeiter und Maschinist des Baggers SRs(k)-470 Nr. 2. Die Bagger waren experimentell und wurden für die Bedingungen der Entwicklung der starken Ekibastuz-Kohle gebaut. Die Brigade von A.I.Vitt beherrschte erfolgreich den deutschen Bagger, aber um die Effektivität der Arbeit zu erhöhen, schlug die Brigade von A.I.Vitt vor, Verbesserungen an seiner Konstruktion vorzunehmen, dank derer der Kohleabbau erst nach der Auflockerung des Massivs durch die Bohr- und Sprengmethode durchgeführt wurde, dank derer die Brigade von A.I.Vitt im Jahre 1971 trotz ungünstiger Wetterbedingungen 134801 Tonnen Kohle förderte und damit den Plan um 107,8% erfüllte.


Die Brigade von A.I. Witt führte viele Innovationen ein: So konnte allein durch die richtige Positionierung des Baggers im Streb und die Wahl eines rationellen Ausrüstungsmodus sowie die Steuerung der Geschwindigkeit der Eisenbahnwaggons die Zeit für die Beladung des Zuges von 42 Minuten gemäß der Norm auf 20-25 Minuten reduziert werden, und die Verbesserung der Rotorschaufelanweisungen ermöglichte es, das Eindringen von Kohlestücken in die Aufnahmevorrichtung des Baggers um 70% zu reduzieren, die Lebensdauer der einzelnen Komponenten zu erhöhen und die Qualität der Kohle zu verbessern.


Allein für die Jahre des IX. Fünfjahresplans (1971-1975) legte A.I. Witt 12 Rationalisierungsvorschläge mit einem wirtschaftlichen Effekt von 13,7 Tausend Rubel vor.


Im Jahr 1972 erfüllte die Baggerbrigade von A.I. Witt bereits am 1. November den Jahresplan, und bis zum Ende des Jahres wurden 2192 Tausend Tonnen Kohle gefördert. Im darauffolgenden Jahr förderte die Brigade von A.I. Witt 2839 Tausend Tonnen Kohle, das sind 364 Tausend Tonnen mehr als geplant. Im Jahr 1974 förderte und verschiffte die Brigade von A.I. Witt 2965,6 Tausend Tonnen Kohle, davon 65,6 Tausend Tonnen mehr als geplant. Im Jahr 1974 wurde diese Brigade mit dem Titel „Brigade der kommunistischen Arbeit“ ausgezeichnet. Im Januar 1975 erreichte sie eine Rekordleistung für diese Art von Baggern: 435695 Tonnen Kohle wurden transportiert. Am 26. Oktober 1975 erfüllte die Brigade des Abgeordneten des Obersten Sowjets der Kasachischen SSR Vitt A.I. die Aufgabe des neunten Fünfjahresplans, 13 Millionen 83 Tausend Tonnen Kohle wurden gefördert. Im Jahr 1976 stellte die Brigade von Witt A.I. den unionsweiten Rekord der Kohleproduktion auf, indem sie 4 Millionen 412,3 Tausend Tonnen Kohle an die Verbraucher lieferte, während der Plan 4005 Tausend Tonnen vorsah.


Durch den Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der Kasachischen SSR vom 5. März 1976 wurde dem Baggerführer Anatoli Iwanowitsch Witt für herausragende Leistungen bei der Verwirklichung des Fünfjahresplans IX der hohe Rang eines Helden der sozialistischen Arbeit verliehen.


Er wurde mit dem Lenin-Orden, dem Orden des Roten Banners der Arbeit und den Medaillen „Für Verdienste um die Arbeit“ ausgezeichnet. Zum Gedenken an den 100. Jahrestag von Wladimir Iljitsch Lenin“, voller Kavalier des Zeichens ‚Ruhm des Bergmanns‘.




Staatsarchiv der Region Pawlodar. Ф.197. Op.4. Vorwort. Л.2-3.


http://novikovv.ru/ekibastuztsi-geroi-sotsialisticheskogo-truda/vitt-anatoliy-ivanovich (Datum der Ausgabe 21.12.2022)

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Drehbagger, Ekibastuz.

Ekibastuz Kohlebecken, A.I. Witt - Baggerführer, Held der sozialistischen Arbeit, mit Mitgliedern der Brigade, zwischen Schulkindern.


Sowjetisches Kasachstan № 31.


Kazakhfilm. 1976 г.


TSGA KFDZ RK #3494